Eine große Katastrophe

Am 28. Juli jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Der Kried dauerte vier Jahre und es wurden viele technische Neuerungen eingesetzt. Wir geben Euch ein paar Beispiele, welche Erfindungen bis heute noch gebraucht werden.
Foto: dpa
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Moderne Technik
Der Erste Weltkrieg schuf traurige Fakten. Er war der erste große Krieg, bei dem neue technische Möglichkeiten ausprobiert und eingesetzt wurden: wie zum Beispiel Maschinengewehre und Gas. Das Gas drang lautlos in die Schützengräben, hüllte die Soldaten ein und verätzte deren Luftröhren und Lungen. Rund eine Million Soldaten starben durch diese Giftgaseinsätze. Hunderttausende litten unter den Folgen und starben später. Bei diesem Krieg griff der Mensch nicht nur den Menschen an, sondern auch seine Umwelt.

Leider wird auch heute noch Giftgas eingesetzt. Unter dem Deckmantel an der Weiterentwicklung von Bekämpfungsmitteln für Insekten zu arbeiten, forschen Wissenschaftler an chemischen Waffen. In jüngster Zeit wurde im syrischen Krieg Giftgas eingesetzt. Das trifft dann nicht nur die Kämpfenden, sondern auch Zivilpersonen: Frauen, Kinder, alte Menschen...Eigentlich haben sich die Länder schon 1925 auf den Verzicht von Giftgas im Krieg geeinigt. Aber nicht alle Staaten halten sich daran.

Praktische Erfindungen
Andere Erfindungen, die aus praktischen Gründen in der Kriegszeit entwickelt wurden oder vermehrt zum Einsatz kamen, sind mittlerweile in unserem Alltag selbstverständlich: Röntgengeräte, Teebeutel, Turbolader und Benzineinspritzpumpen für Autos oder Windschutzscheiben für LKWs.

Gudrun Schriever

Mehr über den Ersten Weltkrieg erfahrt Ihr auf der Internetseite von "Was ist Was?"

Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg

Wir leben hier in Deutschland, Österreich und der Schweiz – Gott sei Dank! – seit fast 70 Jahren in Frieden. Das war leider nicht immer so. Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Nachdem das österreichische Thronfolgerpaar in Sarajevo bei einem Attentat ermordet wurde, erklärte Österreich-Ungarn am 28. Juli 1914 Serbien den Krieg. Deutschland hatte seine bedingungslose Unterstützung zugesagt. Im Laufe der Auseinandersetzungen wurden Frankreich, Großbritannien, Russland, Belgien, Italien, Rumänien, Japan und die USA in die Kriegsereignisse verwickelt. Ein Weltbrand war entfacht, der rund 17 Millionen Menschen das Leben kostete. Der Krieg dauerte vier Jahre und endete mit einem Waffenstillstand am 11. November 1918.

Halloween und Jack O'Lantern

Habt ihr euch schon gefragt woher der Brauch von Halloween überhaupt kommt? Wir haben hier die Antwort für euch.

Der erfolgreiche Traumexperte

Er ist einer der erfolgreichsten Männer aus der DDR. Okay, Mann ist falsch, besser Männchen. Es ist der Experte in Sachen Traumsand, das Sandmännchen. Wir stellen Euch in einem Steckbrief den kleinen Helden vor.
Foto: Museum/H. Neumann

Mehr Respekt für unsere Vorfahren

Liefen in der Steinzeit alle nur mit Keulen herum und machten ugaga? Von wegen: Die Urmenschen hatten gute Ideen, viel Kraft und hielten eng zusammen, um in schwierigen Zeiten zu überleben. Im Neanderthal-Museum in Düsseldorf kann man ausprobieren, wie man Feuer ohne Streichhölzer macht und mit Pfeil und Bogen ein Mammut erlegt.
Foto: L'osservatore Romano

Umjubelte Männer Gottes

Sie waren zu ihren Lebzeiten berühmte Männer, verehrte Vorbilder, gefeierte Stars. Am 27. April werden sie in Rom heiliggesprochen: Johannes XXIII. und Johannes Paul II. Die Weite Welt stellt Euch die beiden Männer Gottes vor.