Tiere

Kinotipp: Passion for Planet

Foto: © ¿are u happy? films / Fotograf: Werner Schuessler
Foto: © ¿are u happy? films / Fotograf: Werner Schuessler

Mit Herz und Leidenschaft sind Tier- und Naturfilmer unterwegs. Sie kämpfen sich durch unwegsames Gelände. Warten stunden- manchmal tagelang darauf, dass sich ein Tier zeigt, ein Junges schlüpft. Auf den richtigen Augenblick. Dabei entdecken sie nicht nur die Schönheiten und den Reichtum dieser Welt, sondern auch Zerstörung und Tod. Fünf Filmemacher haben ihr Material in einem atemberaubenden Film vereint.

Mit Haien verbringt der kanadische Filmemacher Rob Stewart einen großen Teil seiner Zeit. Er zeigt, dass sie ganz sicher nicht die Ungeheuer sind, zu denen sie oft gemacht werden. Dem bayrischen Naturliebhaber Han Haft gelingt ein neuer Blick auf unsere Heimat. Indien sehen wir mit den Augen von Rita Banerji.

Als Kämpfer für und Visionar tritt der amerikanische Öko-Rebell Mark Shelley auf.
Foto: © ¿are u happy? films / Fotograf: Werner Schuessler
Foto: © ¿are u happy? films / Fotograf: Werner Schuessler
Und nach Sambia entführen uns Rita und Michael Schlamberger. So unterschiedlich diese Menschen sind, sie haben eine gemeinsame Botschaft: Es wird Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Für uns, unsere Lebensgrundlage und die Zukunft.

Der Film startet am 28. Januar in den Kinos. Hier kannst Du Dir den Trailer anschauen.

Wohin die Störche ziehen

Foto: nabu_Eric Neuling
Foto: nabu_Eric Neuling

Welchen Gefahren die Störche auf ihrem Flug begegnen und warum einige nie nach Deutschland zurückkehren, wollen Forscher herausbekommen. Um den Flug der großen Vögel genau beobachten zu können, tragen 15 Störche Spezialsender. Du kannst Adele, Gustav, Michael, Ronja und Junior über einen Blog auf ihrer Reise begleiten.
Der Sender schickt Informationen über die Flugroute der Tiere an eine Zentrale. Dort werden sie gesammelt und sorgfältig ausgewertet. In den letzten Jahren kehren immer weniger Tiere nach dem Winter nach Deutschland zurück. Was ist mit ihnen passiert? Sind sie in Strommasten hängen geblieben? Haben sie sich vielleicht „verflogen“? Oder sind sie Fressfeinden zum Opfer gefallen? Die Forscher hoffen, durch diese Informationen die Tiere besser schützen zu können.

In diesem Jahr hat der NABU einen Blog eingerichtet, auf dem jeder mitlesen kann, wo sich die Störche grade befinden. Dort sind spannende Informationen über Adele, Gustav, Michael, Ronja und Junior zusammengestellt. Und jede Woche werden es mehr.

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/stoerche-auf-reisen/index.html

Katzen - die kleinen Raubtiere

Fotos: Gregor Mager
Fotos: Gregor Mager

Neben Hunden und Nagetieren sind Katzen Eure Lieblingshaustiere. Mehr als zwölf Millionen Katzen sollen in Deutschland als Stubentiger leben. Die schnurrenden Freunde  feiern am 8. August den Internationalen Katzentag.

Die Katze begleitet den Menschen bereits seit Jahrtausenden. Weil sie nicht wie Pferde, Esel, Kühe oder Hühner als Nutztier gehalten wurde, war die Verbindung zwischen Mensch und Hauskatze immer schon einzigartig. Charakterlich gilt die Katze als eigenwillig, unnahbar und nur schwer zu erziehen. Trotzdem sucht sie den Kontakt zum Menschen und nicht selten ist die Verbindung des Halters zu seinem Tier sehr emotional.

In der Familie der Katzen gibt es drei große Gruppen: Die Kleinkatzen, zu denen unsere Hauskatzen gehören, Großkatzen wie Löwen und Tiger, sowie die Geparden. Katzen können sich sehr geschickt bewegen und klettern, sie hören und sehen sehr gut – auch in der Dunkelheit. Weltweit sind rund 60 Hauskatzenrassen bekannt. Berühmte Katzen aus Büchern, Film und Fernsehen sind „Tom“ von Tom und Jerry, „der gestiefelte Kater" und die „Grinsekatze" aus Alice im Wunderland.

In Japan gibt es eine ganz besondere Katzen-Tradition: Die „Maneki Neko" ist eine unechte weiße Katze mit Halsband und roten Innenohren. Eine solche Figur steht in vielen Haushalten und Eingängen zu öffentlichen Gebäuden. Sie sitzt aufrecht und winkt mit der Pfote. Sie soll sie Wohlstand und Glück bringen, aber auch Unglück von ihrem Besitzer fernhalten.
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Neue Tierarten entdeckt

Foto: Javier Garcia /WWF
Foto: Javier Garcia /WWF

Für Tiere und Pflanzen sind die Tropenwälder am Amazonas ein richtiges Paradies. Hier haben sie genügend Nahrung, die sie zum Leben brauchen. Jetzt sind wieder 441 neue Arten entdeckt worden. Ein ganz besonderes Exemplar ist der „schnurrender Affe“.

In den Tropenwäldern des Amazonas wurden in den letzten vier Jahren 441 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Das berichtet der WWF in einer aktuellen Untersuchung. Darunter sind auch wahre Kuriositäten wie eine Affenart, deren Jungtiere sich bei Wohlbefinden gegenseitig anschnurren. Oder ein Piranha, der – ganz anders als seine bislang bekannten Verwandten – streng auf vegetarische Kost setzt.

Die meisten der neuen Tierarten kommen nur in sehr kleinen Gebieten vor. Laut WWF gehen am Amazonas jede Minute Wälder in der Größe von drei Fußballfeldern verloren. Deshalb sterben viele Arten noch vor ihrer Entdeckung aus.

Unter den 441 neuentdeckten Arten sind insgesamt 258 Pflanzen, 84 Fische, 58 Amphibien, 22 Reptilien, 18 Vögel und ein Säugetier. „Der Amazonas ist eine wahre Schatztruhe des Lebens“, so Roberto Maldonado vom WWF. „Die Neuentdeckungen zeigen uns, dass es immer noch viel zu erforschen gibt. Wir müssen diesen einmaligen Lebensraum dringend erhalten.“

Rund zehn Prozent aller Tier- und Pflanzenarten der Erde hätten in den Tropenwäldern des Amazonas ihr Zuhause. Nirgendwo sonst auf der Erde sei die Vielfalt an Lebewesen so hoch.

Cleverer Frosch

Foto: hgm-press
Foto: hgm-press

Amphibien brauchen Feuchtigkeit. Ohne Wasser, droht ihre Haut auszutrocknen. Zuviel des Guten kann aber auch bei Fröschen für miese Stimmung sorgen. Nicht so jedoch bei diesem erfinderischen Kerlchen.

"Rette sich, wer kann", mag sich dieser Laubfrosch gedacht haben. Als zu stark regnete, suchte er sich fluchs einen Unterschlupf, der ihn vor Wind und Wetter schützt. Da wird das Blatt zum Regenschirm und der Blütenstängel zum Floß samt Segel.

Fotograf Penkdix Palme zeigte sich von der Erfindungsgabe des Kleinen beeindruckt: „30 Minuten lang harrte er im Sturm aus. Der Regen prasselte erbarmungslos nieder.“ Der 27-Jährige fotografiert bevorzugt Frösche. Diese süßen Schnappschüsse wird er wohl so schnell nicht vergessen: „Ich traute meinen Augen kaum, als ich sah, was der Frosch da machte.“

hgm-press
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